Zweite Bauphase startet für den „Stadtteil-Campus Lurup“

Von der Grundsteinlegung bis zum Richtfest in neun Monaten.

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Zweite Bauphase startet für den „Stadtteil-Campus Lurup“

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel betonte in seiner Rede die Bedeutung von gutem Schulbau für den Stadtteil. Die Zusammenarbeit sei bei einem solchen großen Bauprojekt besonders wichtig.

SBH-Geschäftsführer Ewald Rowohlt hob die Leistung der Handwerker in den Vordergrund. Wo vor neun Monaten noch der Grundstein gelegt wurde, steht nun bereits der Rohbau – dank der vielen helfenden Hände und Köpfe, die an dem Bauprojekt beteiligt sind.

Details zum Bauprojekt

Hamburg investiert rund 35 Millionen Euro in eine neue Stadtteilschule und eine Community School. Bis zum Sommer 2019 entstehen Unterrichtsräume, Sporthallen und die Community School.

Auf den 12.600 Quadratmetern finden rund 900 Schülerinnen und Schüler sowie 120 Lehrkräfte Platz. Dadurch wird die Stadtteilschule von ihren aktuell drei Standorten auf diesen Standort an der Flurstraße 15 zusammengeführt.  In Lurup wird das Gebäude eine Community School beinhalten, die zur Stadtteilnutzung geöffnet wird. Mit zusätzlichen Angeboten der Jugendarbeit, der Erwachsenenbildung und der Gemeinwesenarbeit wird die Community School ein Bildungszentrum für den gesamten Stadtteil werden.

Das Gebäude folgt mit großzügig gestalteten Glasfassaden dem Leitbild eines offenen und belebten Hauses. Neuer zentraler Punkt wird das lichtdurchflutete Foyer, mit Platz für individuelle Schulbedarfe, einem Speisebereich, der Mediathek und dem Foyer der im Untergeschoss liegenden Einfeld- und Zweifeld-Sporthallen, die für eine bessere Nutzung durch Sportvereine auch direkt von außen zugänglich sind.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 35 Millionen Euro, davon rund 1,5 Millionen für die Community School. Die Baukosten der Community School werden mit 1,0 Millionen Euro von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie mit 500.000 Euro aus Mitteln der Integrierten Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen finanziert. Der Bau der Stadtteilschule wird zudem durch die Stiftung Villum Fonden finanziell unterstützt.

In die Freianlagen werden weitere 2,6 Millionen Euro investiert. 1,95 Millionen Euro stammen aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, 465.000 Euro von der Finanzbehörde, 165.000 Euro von dem Bezirksamt Altona und weitere 20.000 Euro von der Behörde für Schule und Berufsbildung.