Energiebilanz für Hamburgs Schulen

In dem jüngst erschienenen Energiebericht 2017 von der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) steht auch der Schulbau im Fokus.

Energiebilanz für Hamburgs Schulen

Hamburg verfolgt das Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen der Stadt im Vergleich zu 1990 zu halbieren. Bis 2050 soll der Anteil nur noch 20% betragen. Eine Herausforderung stellt dabei zum Beispiel der Verbrauchsanstieg dar. Die Reduktion der CO2-Werte ist daher eine ambitionierte Aufgabe, die unter anderem durch Energieeinsparungen der öffentlichen Gebäude angegangen wird.

Auch SBH | Schulbau Hamburg und GMH | Gebäudemanagement Hamburg arbeiten durch zahlreiche Maßnahmen an energieeffizienten Gebäuden. Darunter zählt das Energiemanagement innerhalb des Hauses. Die Abteilung Energiemanagement  ist interner Dienstleister und kümmert sich sowohl um Konzeptionsentwicklung als auch um energetische Beratung.

Bei Bau und Sanierung wird ebenfalls auf Nachhaltigkeit gesetzt: Die energetischen Anforderungen der geltenden Energieeinsparungsverordnung werden bei Neubauten und Sanierungen eingehalten. Beispielsweise werden in Sporthallen vermehrt energiesparende LED-Leuchten eingesetzt und Heizungen modernisiert. Der Bund leistet zur LED-Umrüstung einen direkten Investitionszuschuss in Höhe von 40% sofern eine Energieeinsparung von mindestens 50% nachgewiesen wird. In der Vergangenheit wurden zudem einige Holzbauten errichtet, die direkt zum Umweltschutz beitragen. Durch schuleigene Photovoltaikanlagen und Blockheizwerke können Schulen sich selbst mit Strom und Wärme versorgen.

In Zusammenarbeit mit der Hamburger Klimaschutzstiftung und dem Landesinstitut für Lehrerfortbildung haben SBH/GMH rund 40 Schulen mit hohem Energiebedarf analysiert und zu Energieeinsparmöglichkeiten praktische beraten. Die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse haben SBH/GMH zu Betriebsstandards entwickelt und inzwischen auf alle Schulen übertragen.

Details zu diesen und weiteren Vorhaben sowie zu Beispielschulen finden Sie im Download.

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