Instandhaltungsinitiative stützt regionales Handwerk in der Krise

Der Hamburger Schulbau wird auch in der aktuellen Corona-Krise unvermindert fortgeführt. Um insbesondere das regionale Handwerk zu unterstützen, haben die beiden städtischen Schulbau-Dienstleister SBH | Schulbau Hamburg und GMH | Gebäudemanagement Hamburg zahlreiche Instandhaltungsmaßnahmen an Gebäuden und Grundstücken kurzfristig vorgezogen. 

Instandhaltungsinitiative stützt regionales Handwerk in der Krise

Die „Chancen“ der aktuell überwiegend leerstehenden Schulgebäude werden bestmöglich genutzt. Eigentlich sind die Sommerferien die Zeit des Jahres, in denen an Hamburger Schulen viele kleinere und größere Maßnahmen stattfinden. Arbeiten wie die Instandsetzung von Dächern, das Tauschen von Fenstern oder notwendige Malerarbeiten wurden jetzt an vielen Standorten vorgezogen.

„In diesen schweren Zeiten setzen unsere beiden städtischen Schulbau-Dienstleister mit ihrem Projektmanagement ein starkes Zeichen für das regionale Handwerk“, lobt Finanzsenator Dr. Andreas Dressel. Geschäftsführer Ewald Rowohlt stellt klar, dass SBH und GMH den Handwerks- und Baufirmen – denen in der Corona-Krise viele private Aufträge wegbrechen –  als starke, öffentliche Auftraggeber zur Seite stehen.

Auch Neubau-Projekte werden wie geplant fortgesetzt: Für den Bau von acht Hamburger Klassenhäusern haben SBH und GMH die ersten Aufträge an zwei Unternehmen, davon eines aus Hamburg, vergeben. Beide Unternehmen haben inzwischen mit der Vorbereitung der Fertigung begonnen. Auch bei diesen Baumaßnahmen wird eine große Anzahl von mittelständischen Betrieben eingesetzt. Das Hamburger Klassenhaus ist ein modulares Neubau-Konzept für die schnelle und nachhaltige Erweiterung von Schulen.