So funktioniert Schulbau in Hamburg

Schulen zu bauen ist eine besondere Aufgabe der ?ffentlichen Hand. Hier findet die Staffelweitergabe der Gesellschaft von einer Generation zur n?chsten statt. Schule hat sich in den vergangenen Jahren rapide ver?ndert. In diesem Kontext stand die Entscheidung der Freien und Hansestadt Hamburg, das System Schulbau auf grundlegend neue F??e zu stellen.Hamburg hat daher den Bau und die Bewirtschaftung von Schulgeb?uden in ein Mieter-Vermieter-Modell ?berf?hrt.

So funktioniert Schulbau in Hamburg

Das Mieter-Vermieter-Modell - Dienstleister f?r die Hamburger Schulen

Bau und Bewirtschaftung der Hamburger allgemein- und berufsbildenden Schulen sind nach einem Mieter-Vermieter-Modell organisiert. Dieses Modell ist Teil einer ?bergreifenden Immobilienstrategie der Freien und Hansestadt Hamburg und weist Mietern und Vermietern klare Verantwortlichkeiten und Aufgaben zu. Die Trennung von Nutzern (Mietern) und stadteigenem Geb?udemanagement (Vermieter) sorgt f?r eine professionelle und effiziente Immobiliennutzung und -bewirtschaftung. Kernaufgabe des Vermieters ist es, ein gutes Gesch?ftsergebnis, den Werterhalt und die Wertsteigerung der Immobilien, die Nutzerzufriedenheit und g?nstige Mieten in Einklang zu bringen.

Der Finanzbeh?rde unterstellt und organisatorisch bei der Hamburger Gesellschaft f?r Verm?gens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV) verortet ist dabei das Sonderverm?gen Schulimmobilien, das als Eigent?mer von Geb?uden und Grundst?cken fungiert. Die Beh?rde f?r Schule und Berufsbildung stellt ein Mietbudget zur Verf?gung, die Schulen sind Nutzer und Mieter der Schulimmobilien. Im Auftrag des Sonderverm?gens k?mmern sich die Realisierungstr?ger SBH | Schulbau Hamburg und GMH | Geb?udemanagement Hamburg um Bau und Bewirtschaftung.

Die beiden Unternehmen sind durch das Sonderverm?gen Schulimmobilien beauftragt, alle Bau- und Sanierungsma?nahmen zu einem garantierten Festpreis durchzuf?hren und die laufende Instandhaltung ?sowie die Bewirtschaftung der Geb?ude zu ?bernehmen.

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Entlang der Investitionsplanungen f?r die allgemein- und berufsbildenden Schulen ?bestellt? die Beh?rde f?r Schule und Berufsbildung Bau- und Sanierungsma?nahmen. Eine Einzelbefassung der Hamburgischen B?rgerschaft ist nicht erforderlich. Die Realisierungstr?ger werden daraufhin t?tig und planen in Abstimmung mit den Schulen die Bauma?nahmen (?Phase 0?). Darauf folgen (ggf.) Architekturwettbewerbe, Projektsteuerung und Ausschreibungsmanagement. Die Realisierungstr?ger stellen nach Abschluss der Bauma?nahme die Rechnung an den Eigent?mer (Sonderverm?gen). Die BSB mietet die Immobilie an und zahlt ausschlie?lich die (Warm-)Miete f?r die angemieteten Geb?udefl?chen.